Zertifikat des deutschen Tonkünstlerverbandes
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30 Jahre privater Musikunterricht in Fürth

30 Jah­re musik­päd­ago­gi­sche Arbeit in Fürth, 30 Jah­re pri­va­ter Musik­un­ter­richt in die­ser Stadt sind für uns ein Grund zur Rück­schau auf eine lan­ge, erfolg­rei­che Ent­wick­lung und vor allem ein Ansporn, uns auch in Zukunft nicht auf unse­ren ‚Lor­bee­ren’ aus­zu­ru­hen.

Weil auch nach 30 Jah­ren pri­va­tem Musik­un­ter­richt in Fürth uns und unse­ren Schü­lern Musik noch genau­so viel Spaß macht wie zu Beginn unse­rer Unter­richts­tä­tig­keit, haben wir uns zu unse­rem Jubi­lä­um an die­se Fest­schrift gewagt.
30 Jahre Musikstudio Hartmann
Herz­li­chen Dank allen, die uns dabei unter­stützt haben, vie­len Dank für die herz­li­chen Gruß­wor­te!

Ein herz­li­ches ‚Dan­ke schön’ geht an die­ser Stel­le auch an Mar­cus Hart­mann für die Gestal­tung des Covers und die Bild­be­ar­bei­tung, und an Eric Hart­mann für das Kor­rek­tur­le­sen.

Herz­li­chen Dank, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Eltern für das uns ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en.

Ein ganz herz­li­ches ‚Dan­ke schön’ an die­ser Stel­le auch an den musi­ka­li­schen Fach­han­del, der seit vie­len Jah­ren unse­re Schü­ler so umfas­send berät und betreut:

Gei­gen­bau­meis­ter Lud­ger Gei­ger, Pirck­hei­mer­str. 92a, Nürn­berg

Gitar­ren­bau­meis­ter Tho­mas Eichert, Hage­mau­er Weg 6a, Bai­ers­dorf-Hage­nau

Soni­dos Klas­sik­gi­tar­ren, Petra Einen­kel, Höf­le­ser Haupt­str. 66, Nürn­berg-Höf­les

Sehr betrof­fen hat uns der für uns völ­lig uner­war­te­te Tod von Herrn Sand­ner, Inha­ber der Fir­ma Musik Sand­ner, Boh­len­platz 3, Erlan­gen. Die Fir­ma Musik Sand­ner, die uns und unse­ren Schü­lern jah­re­lang ein zuver­läs­si­ger und kom­pe­ten­ter Ansprech­part­ner war, schließt lei­der zum Sep­tem­ber 2011. Wir möch­ten uns hier noch ein­mal bei allen Mit­ar­bei­tern für die jah­re­lan­ge ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit bedan­ken.

Wir möch­ten uns hier bei all denen aus Poli­tik, Stadt­ver­wal­tung und Schu­len und bei Kin­der­gär­ten, Gemein­den und dem Müt­ter-zen­trum ganz herz­lich bedan­ken, die mit ihrer zum Teil jah­re­lan­gen Unter­stüt­zung für unse­re Arbeit die­se erfolg­rei­che Ent­wick­lung ermög­licht haben und mit dazu bei­getra­gen haben, dass wir unse­re Zie­le umset­zen konn­ten. Unse­re Ziel­set­zung war von Anfang an, qua­li­fi­zier­ten und enga­gier­ten Musik­un­ter­richt zu sozi­al­ver­träg­li­chen Hono­rar­sät­zen anzu­bie­ten, ohne dabei kom­mu­na­le oder staat­li­che Zuschüs­se in Anspruch zu neh­men.

Dies wäre ohne die her­vor­ra­gen­de Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Koope­ra­ti­ons­part­ner, ohne die wohl­wol­len­de Unter­stüt­zung der Stadt Fürth und die freund­li­che Auf­nah­me in den Für­ther Schu­len, allen vor­an im Hein­rich-Schlie­mann Gym­na­si­um, nicht mög­lich gewe­sen.

Das Erreich­te ist uns — vor allem ande­ren — Moti­va­ti­on, dar­auf auf­zu­bau­en, dar­an anzu­schlie­ßen, Bewähr­tes wei­ter zu ent­wi­ckeln und natür­lich auch neue Wege zu suchen und zu gehen.
Die Rah­men­be­din­gun­gen des Musik­un­ter­richts ändern sich und so muss sich auch das Ange­bot wei­ter­ent­wi­ckeln – nur eines wol­len wir nicht preis­ge­ben, den Anspruch, guten Musik­un­ter­richt zu ertei­len.

Uns ist in all die­sen Jah­ren immer das Kon­zept des ganz­heit­li­chen Unter­richts ein Leit­bild gewe­sen. Wir unter­rich­ten nicht nur instru­men­ta­le Fähig­kei­ten, son­dern wol­len über den Instru­men­tal­un­ter­richt auch- zumal bei unse­ren jun­gen und jugend­li­chen Schü­lern – zur Per­sön­lich­keits­bil­dung und –för­de­rung bei­tra­gen.
Es geht neben dem Erwerb von Instru­men­tal­tech­nik, Lite­ra­tur­kennt­nis und musik­theo­re­ti­schen Fer­tig­kei­ten in unse­rem Unter­richt auch immer um Fähig­kei­ten wie Dis­zi­plin, Genau­ig­keit, Aus­dau­er, sozia­le Kom­pe­tenz, Kom­mu­ni­ka­ti­ons-fähig­keit, etc.

Natür­lich soll das Erler­nen eines Instru­men­tes und das Musi­zie­ren Spaß machen, aber alles beginnt mit Ler­nen, vor dem gemein­sa­men Musi­zie­ren steht das eige­ne Kön­nen. Wer nichts kann, kann auch in einer Grup­pe nichts ein­brin­gen, musi­ka­li­sche und sozia­le Inter­ak­ti­on setzt das ent­spre­chen­de ‚know how’ vor­aus, um als Erfolg und Befrie­di­gung erlebt zu wer­den.

Des­halb set­zen wir seit Beginn unse­rer Unter­richts­tä­tig­keit auf den qua­li­fi­zier­ten, indi­vi­du­ell abge­stimm­ten und schü­ler­ori­en­tier­ten Ein­zel- und Klein­grup­pen-unter­richt, Ensem­ble­spiel kommt bei ent­spre­chen­dem Wunsch und Kön­nen der Schü­ler beglei­tend als Ergän­zung dazu.
Der indi­vi­du­el­le und schü­ler­ori­en­tier­te Ansatz unse­rer musik­päd­ago­gi­schen Kon­zep­ti­on macht fol­ge­rich­tig kei­nen Unter­schied zwi­schen Schü­lern mit ‚Han­di­cap’, soge­nann­ten ‚nor­ma­len’ Schü­lern oder Hoch­be­gab­ten – jeder Schü­ler wird von uns als ein­zig­ar­ti­ge Per­sön­lich­keit in sei­nem Kön­nen und Wol­len ernst genom­men und best­mög­lich geför­dert.

Musi­ka­li­sche Bil­dung ist ein wesent­li­cher Bestand­teil ganz­heit­li­cher Erzie­hung. Die regel­mä­ßi­ge Beschäf­ti­gung mit Musik för­dert nach­hal­tig die kogni­ti­ve, emo­tio­na­le, moto­ri­sche und ästhe­ti­sche Ent­wick­lung der Kin­der und Jugend­li­chen und erzeugt im außer­mu­si­ka­li­schen Bereich einen deut­li­chen Kom­pe­tenz­ge­winn hin zum „kon­struk­ti­ven, enga­gier­ten und reflek­tie­ren­den Bür­ger“ (PISA 2000, Zusam­men-fas­sung S. 25).

Fol­ge­rich­tig muss es ein gemein­sa­mes Anlie­gen unse­rer Gesell­schaft sein, mög­lichst vie­len Kin­dern und Jugend­li­chen den Zugang zu musi­ka­li­scher Bil­dung durch akti­ves Sin­gen und Musi­zie­ren zu ermög­li­chen. Um die­ses gemein­sa­me gesell­schaft­li­che Anlie­gen unter den sich ändern­den Rah­men­be­din­gun­gen wei­ter­hin sicher­zu­stel­len, wird das Musik­stu­dio Hart­mann jede Koope­ra­ti­on mit der Stadt Fürth und ihrer Ver­wal­tung, den all­ge­mein­bil­den­den Schu­len, Kin­der­gär­ten sowie ande­ren qua­li­fi­zier­ten Bil­dungs­trä­gern in geeig­ne­ter Form anstre­ben bzw. wahr­neh­men, die die­sem gemein­sa­men Ziel dien­lich ist.
Bestehen­de Koope­ra­tio­nen wer­den in die­sem Sinn fort­ge­führt bzw. aus­ge­baut. In die­sem Zusam­men­hang ist für uns unser Enga­ge­ment im Bereich des soge­nann­ten ‚Bil­dungs­gut­scheins’ eine logi­sche Kon­se­quenz.

Sozi­al­ver­träg­li­che Unter­richts­ge­büh­ren und fai­re Ver­trags­be­din­gun­gen sind seit vie­len Jah­ren unser Bei­trag zu die­sem gesell­schaft­li­chen Anlie­gen, damit mög­lichst nie­mand aus Kos­ten­grün­den von der musi­ka­li­schen Teil­ha­be aus­ge­schlos­sen wird.

Wir hof­fen, dass die gesell­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen – Ganz­tags­schu­le, Hort, etc. – uns auch in Zukunft den nöti­gen Spiel­raum las­sen, die­se umfas­sen­de Unter­richts­kon­zep­ti­on wei­ter zu füh­ren und wei­ter zu ent­wi­ckeln. Denn wie schon 2001 in einem Arti­kel der Für­ther Nach­rich­ten unter der Über­schrift ‚Tüf­teln am gemein­sa­men Klang­er­leb­nis’ über das Musik­stu­dio Hart­mann zu lesen war: ‚Immer rege blei­ben’ heißt die Hart­mann­sche Devi­se.